An dieser Laterne an der Ecke Dolmanstraße/Siebenmorgen in #Refrath wurde ich im Mai 2014 während des Wahlkampfs von einem Rechtsextremen mit einem Messer angegriffen, geschlagen und bespuckt. Ein mutiger Passant verhinderte Schlimmeres, und die Polizei nahm den Täter fest. Aus Trotz bringe ich weiterhin dort Plakate für Die Linke an. So auch heute.
Der Angreifer wurde verurteilt, doch vor dem Prozess suchte ich das Gespräch mit ihm, um zu verstehen. Er war geständig und wurde vom Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt. Jahre später traf ich ihn zufällig auf der Straße nicht weit davon weg. Der Täter beteuerte seinen gewaltfreien Wandel. Während dieser sich für seine Tat bei mir entschuldigte, haben sich hochrangige CDU-Stadtratsmitglieder, die mir damals eine politische Fakemeldung im Wahlkampf unterstellten, bis heute nicht entschuldigt.
Die Laterne ist für mich ein Mahnmal gegen politische Gewalt und für eine solidarische Gesellschaft, in der niemand Angst haben muss. Ich setze auch weiter auf Respekt, Verständnis, Solidarität und Mut zum Leben und zur Liebe zu den Menschen.
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